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Hepatitis B

Akute Leberentzündung (Hepatitis) durch Hepatitis-B-Virus mit Delta-Virus (Begleitinfektion) ohne leberbedingtem Koma (Coma hepaticum)

Die Hepatitis B ist eine weltweit häufige Virusinfektion der Leber, die meist akut, gelegentlich auch chronisch verläuft.

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Symptome

Es gibt ein breites Spektrum der klinischen Manifestation der HBV-Infektion, das von einem asymptomatischen Zustand über eine milde, akute Infektion bis hin zu einer schweren chronischen Krankheit reicht. Der Patient kann eine anikterische Hepatitis entwickeln, bei denen die Betroffenen meist asymptomatisch sind und die sich in der Regel zu einer chronischen Hepatitis entwickelt. Die andere Form ist die ikterische Hepatitis, bei der der Patient unter leichtem Fieber, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Muskelschmerzen und Müdigkeit leidet. Schmerzen in der Magengegend oder im rechten oberen Quadranten könnte vorhanden sein. Ikterus mit Gelbfärbung der Skleren, Nägel und die Haut ist typisch. Der Urin kann dunkelgelb sein.

Die körperliche Untersuchung und Anamnese sind essentiell für die richtige Diagnose. Körperliche Befunde sind niedriges Fieber, Ikterus, Palmarerythem, Spider naevi, leicht vergrößerte Leber und Milz. Vaskulitis kann ebenfalls vorhanden sein. Wenn sich eine Leberzirrhose entwickelt, führt dies zu peripheren Ödemen, Aszites, Ikterus, Caput medusa, Varizenblutung, Hodenatrophie und Gynäkomastie.

Patienten mit chronischer Hepatitis können asymptomatisch sein oder dieselben Symptome wie bei einer akuten Infektion haben. Im Verlauf der Erkrankung kann es zu Verwirrung, Schlafstörungen, hepatischer Enzephalopathie und Koma kommen. Auch gastrointestinale Blutungen und Aszites sind häufig. Verschiedene Organbeteiligunen manifestieren sich in Form von Pleuraerguss, hepatopulmonalem Syndrom, Myokarditis, Perikarditis, Herzrhythmusstörungen und disseminierter intravasale Koagulopathie (DIC). Der Patient kann aseptische Meningitis, Enzephalitis und Guillain-Barré-Syndrom (GBS) in der akuten Phase zu entwickeln. Pankreatitis kann ebenfalls auftreten. Hautmanifestationen sind bei Frauen häufiger als Männer.

Husten
  • Sie kann über die Atemwege, über den fäkal-oralen Weg oder über sexuellen Kontakt erfolgen. 2.1.1 Übertragung über die Atemwege Die Viren werden von infizierten Personen durch Sprechen, Niesen oder Husten verbreitet.[flexikon.doccheck.com]
Fieber
  • Frühphase (Prodromalstadium): unspezifische Symptome (Appetitlosigkeit, Gelenkschmerzen, Unwohlsein, Übelkeit, Erbrechen und Fieber)[eref.thieme.de]
Schmerz
  • Gelegentlich kommt es zu Rötung, Schwellung oder leichtem Schmerz an der Injektionsstelle. Allgemeinreaktionen wie leichte bis mäßige Temperaturerhöhung, Frösteln, Kopf- und Gliederschmerzen oder Müdigkeit sind selten.[eref.thieme.de]
  • Lokal an der Injektionsstelle Schmerzen, Schmerzhaftigkeit, Empfindlichkeit, einschließlich Juckreiz, ferner Erythem (entzündliche Rötung der Haut), Schwellung, Wärmegefühl und Verhärtung.[netdoktor.at]
  • Schmerzen in der Magengegend oder im rechten oberen Quadranten könnte vorhanden sein. Ikterus mit Gelbfärbung der Skleren, Nägel und die Haut ist typisch. Der Urin kann dunkelgelb sein.[symptoma.com]
Schwäche
  • Multiple Sklerose durch Hepatitis-B-Impfstoff Die mögliche Auslösung einer multiplen Sklerose durch Hepatitis-B-Impfung wurde von einer Autorengruppe geäußert, deren Fall-Kontroll-Studie seitens der WHO wegen methodischer Schwächen verworfen wurde.[eref.thieme.de]
Anämie
  • Panarteriitis nodosa), Glomerulonephritis, peripheren Polyneuropathien und hämatologischen Veränderungen (aplastische Anämie) Anämie aplastische .[eref.thieme.de]
  • B. dem niereninsuffizienten Patienten bei der Dialyse verabreicht, um einer renalen Anämie vorzubeugen.[flexikon.doccheck.com]
  • Insgesamt ist also die Gefahr, eine Anämie zu entwickeln, in der Schwangerschaft erhöht. Daher ist die Messung des Hämatokrit - und Hämoglobinwertes von großer Bedeutung.[netdoktor.at]
Gewichtsverlust
  • Erste Symptome einer akuten Hepatitis B zeigen sich etwa 30–90 Tage nach der Ansteckung in Form von Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Gewichtsverlust, leichtem Fieber und Druckgefühl[eref.thieme.de]
Urtikaria
  • In Einzelfällen wurden anaphylaktische und allergische Reaktionen beobachtet, die sich als Vaskulitis, Urtikaria oder Blutdruckabfall äußerten.[eref.thieme.de]
  • Nebenwirkungen Tenofoviralafenamid kann häufig zu folgenden Nebenwirkungen führen: [2] : Kopfschmerzen, Schwindel Durchfall, Erbrechen, Übelkeit, Völlegefühl, Bauchschmerzen Erhöhung der Transaminase ALT Ausschlag, Pruritus, gelegentlich Angioödem und Urtikaria[flexikon.doccheck.com]
Pruritus
  • Cholestatische Verlaufsformen kommen ebenfalls vor und gehen einher mit einem lang anhaltenden Ikterus und quälendem Pruritus. Die chronische Hepatitis B kann unbehandelt in der Leberzirrhose und/oder dem hepatozellulären Karzinom enden.[eref.thieme.de]
  • Dosierungsempfehlung in der Herstellerinformation. 8 Nebenwirkungen Tenofoviralafenamid kann häufig zu folgenden Nebenwirkungen führen: [2] : Kopfschmerzen, Schwindel Durchfall, Erbrechen, Übelkeit, Völlegefühl, Bauchschmerzen Erhöhung der Transaminase ALT Ausschlag, Pruritus[flexikon.doccheck.com]
Erbrechen
  • Frühphase (Prodromalstadium): unspezifische Symptome (Appetitlosigkeit, Gelenkschmerzen, Unwohlsein, Übelkeit, Erbrechen und Fieber)[eref.thieme.de]
Bauchschmerz
  • Ausschlaggebend ist die Dosierungsempfehlung in der Herstellerinformation. 8 Nebenwirkungen Tenofoviralafenamid kann häufig zu folgenden Nebenwirkungen führen: [2] : Kopfschmerzen, Schwindel Durchfall, Erbrechen, Übelkeit, Völlegefühl, Bauchschmerzen[flexikon.doccheck.com]
  • Es kann aber zu folgenden Nebenwirkungen kommen: Schmerzen Schwellung Rötung Verhärtung an der Injektionsstelle Übelkeit Erbrechen Durchfall Bauchschmerzen Vergrößerung der Lymphknoten Kopfschmerzen Müdigkeit Fieber Wie bei jeder Impfung können allergische[netdoktor.at]
Diarrhoe
  • Enzyms wird die Virusvermehrung unterbunden. 4 Pharmakokinetik Telbivudin hat eine Halbwertszeit (HWZ) von ca. 42 Stunden. 5 Indikation chronische Hepatitis B 6 Nebenwirkungen Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören: Schwindel Übelkeit Kopfschmerzen Diarrhoe[flexikon.doccheck.com]
Ikterus
  • […] ikterische Phase: 3–10 Tage später: dunkler Urin, Ikterus[eref.thieme.de]
Hepatosplenomegalie
  • Diese ist geprägt von einer subjektiven Verbesserung, aber zunehmendem Ikterus und Pruritus und kann mit einer Hepatosplenomegalie, Spider Naevi und einem leichten Gewichtsverlust einhergehen.[eref.thieme.de]
  • Angeborene Infektionen mit dem Zytomegalievirus sind in den meisten Fällen asymptomatisch bei der Geburt, können aber auch eine Hepatosplenomegalie und einen Ikterus auslösen.[flexikon.doccheck.com]
Hepatomegalie
  • Die ikterische Phase hält bis zu 6 Wochen an und ist neben Laborveränderungen (Anstieg der Serumtransaminasen und des Bilirubins, Veränderung des Gerinnungssystems) durch eine meist druckschmerzhafte Hepatomegalie gekennzeichnet.[eref.thieme.de]
Arthralgie
  • Extrahepatische Manifestationen sind Arthralgien, Glomerulonephritis und Vaskulitiden (Panarteriitis nodosa, Kryoglobulinämie).[eref.thieme.de]
Myalgie
  • Gianotti-Crosti-Syndrom), Myalgien, Vaskulitis, Kryoglobulinämie, Glomerulonephritis (vor allem bei Kindern) und Myoperikarditis.[eref.thieme.de]
Dunkler Urin
  • […] ikterische Phase: 3–10 Tage später: dunkler Urin, Ikterus[eref.thieme.de]
  • Urin, Gliederschmerzen, Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.[de.wikipedia.org]
Nierenversagen
  • Eine seltene, aber gravierende Manifestation ist die mikroskopische Polyarteriitis (Panarteriitis nodosa), die sich klinisch als akutes Nierenversagen, Myokardinfarkt, Mesenterialinfarkt oder Schlaganfall äußern kann.[eref.thieme.de]

Diagnostik

Die Patienten können mit einem breiten Spektrum an Symptomen vorstellig werden. Verschiedene Labortests werden durchgeführt, um die Diagnose zu bestätigen, darunter Leberenzymstudien wie Aspartat-Aminotransferase (ALT) und Alanin-Aminotransferase (AST), die bei akuter Hepatitis stark erhöht sind. ALT ist in der Regel höher als AST, aber wenn AST höher als ALT ist, dann muß eine Zirrhose berücksichtigt werden. γ-Glutamyltransferase (γ-GT, GGT) und alkalische Phosphatase werden ebenfalls erhoben.
Ein großes Blutbild und Gerinnungsstatus sind ebenfalls notwendig. Serologische Tests auf Antikörper, Antigene und HBV-DNA sind wichtig um den Status der Infektion zu bestimmen.

Als bildgebende Verfahren können abdominaler Ultraschall, CT und MRT eingesetzt werden. Die histologische Untersuchung zeigt bei Fällen chronischer Hepatitis Milchglashepatozyten. Histologisch ist die akute Hepatitis durch Einzelzellnekrosen (sog. Councilman-Bodies) gekennzeichnet. Außerdem ist ein portales Infiltrat durch Lymphozyten, Histiozyten und wenige Plasmazellen sichtbar. Sobald die Diagnose bestätigt wird, ist es notwendig eine sofortige Behandlung zu planen [7].

Therapie

Die Behandlung der Hepatitis B bei akuten Fällen erfolgt oft auf der Intensivstation mit Nukleosidanaloga (Lamivudin, Adefovir, Entecavir, Telbivudin und Tenofovir). Die Therapie mit Nukleosidanaloga wird auch bei Komplikationen wie Zirrhose und Fibrose, bei HBV-DNA-positiven und chronischen Fällen, die während Chemotherapie reaktivieren, empfohlen. Pegyliertes Interferon (Peginterferon α) wird ebenfalls als antivirale Therapie eingesetzt. Das Ziel ist es, den Fortschritt der Krankheit zu stoppen.

Patienten mit chronischer Hepatitis und Leberversagen sollte für eine Lebertransplantation in Betracht gezogen werden, falls die Krankheit fortschreitet [8] [9]. Aktive oder passive Immunisierung sollte beim Neugeborenen einer HBsAg-positiven Mutter verabreicht werden. Auch bei einer Nadelstichverletzung oder Kontakt mit infektiösem Material, sollte eine Immunisierung durchgeführt werden und die Laborparameter regelmäßig [10] überprüft werden.

Prognose

Die Prognose ist schlecht, da fast eine Million Menschen jährlich an Hepatitis B sterben. Die tödlichen Ausgänge sind diejenigen, die auf Leberzellkarzinom und Leberzirrhose zurückzuführen sind. Alter, geringe Immunität, Alkoholkonsum, Infektionen, Leberzirrhose, Thrombozytopenie und bestimmte Mutationen können das Risiko an Leberzellkarzinom zu erkranken, erhöhen. Personen mit negativem HBeAg und HBV-DNA haben eine gute Prognose und geringere Komplikationen [6].

Ätiologie

Die Hepatitis B wird durch das Hepatitis B-Virus (HBV), ein DNA-Virus, verursacht. Die Erkrankung wird durch Körperflüssigkeiten wie Blut, Speichel, Sperma und Vaginalsekret von infizierten Person übertragen. Daher sind die gemeinsame Nutzung von Nadeln oder Klingen, sexueller Kontakt mit einer infizierten Person oder Verfahren wie Bluttransfusionen und Organtransplantation mögliche Infektionsquellen. Hepatitis B wird auch auf das Neugeborene durch die infizierte Mutter während der Geburt übertragen. Verschiedene Gene scheinen mit der Krankheit assoziiert zu sein, dies wird zur Zeit aber noch untersucht [1] [2] [3].

Epidemiologie

Die Hepatitis B ist bei Menschen afrikanischer, asiatischer und spanischer Herkunft häufig. Personen mit einer hohen Zahl an Sexualpartnern, Drogenkonsumenten und Personen mit niedrigem Bildungsniveau haben laut Untersuchungen ein erhöhtes Risiko.

Geschlechtsverteilung
Altersverteilung

Pathophysiologie

Das Hepatitis B-Virus ist ein partiell doppelsträngiges DNA-Virus, das extremen Temperaturen standhalten kann. Es besitzt 4 Gene, die man als S, P, C, und X bezeichnet. Das S-Gen codiert für das Hüllprotein des Virus. Das Kernantigen (C) umschließt virale DNA und wird auf Hepatozyten während der Immunantwort gefunden. Das X-Gen kodiert ein Protein, das die virale Replikation unterstützt und spielt möglicherweise eine Rolle in der Karzinogenese. Das P-Gen codiert für die DNA-Polymerase, die für die Replikation des Virus notwendig ist.

Nach der Behandlung werden Antikörper gegen HBsAg entwickelt, die zeigen, dass der Patient sich von einer HBV-Infektion erholt. Auch wenn eine Person geimpft wurde, sind HBsAg-Antikörper positiv. Anti-HBc-IgM zeigen das Vorliegen einer akuten Hepatitis. Anti-HBe können in der Heilungsphase einer akuten Hepatitis auftreten, aber auch HBeAg-negative Stämme existieren [4]. Wenn das Immunsystem HBV auf der Oberfläche von Hepatozyten erkennt, werden unter anderem Zytokine aktiviert, was gemeinsam mit anderen wachstumsfördernden Eigenschaften der Immunreaktion die Entstehung von Tumoren begünstigt.

Es gibt fünf Stadien der Krankheitsprogression:

  • Stadium 1: Die Inkubationszeit beträgt Wochen, in denen der Patient asymptomatisch bleibt. Das Virus vermehrt sich ohne jede Manifestation von Symptomen oder Erhöhung der Leberfunktionsparameter.
  • Stadium 2: In diesem Stadium entstehen die entzündlichen Veränderungen. Es dauert 3 bis 4 Wochen und HBeAg kann im Serum identifiziert werden. HBV-DNA beginnt abzunehmen bei den Patienten, die die Infektion überstanden haben.
  • Stufe 3: Dieses Stadium ist ein inaktives, chronisches Stadium, mit meist langsamer Virusreplikation. HBsAg ist im Serum vorhanden.
  • Stufe 4: Dies ist das Stadium der chronischen Krankheit. Eine HBeAg-negative Erkrankung kann vorliegen.
  • Stufe 5: Dies ist eine Phase der Wiederherstellung, wenn HBV-DNA und HBsAg nicht mehr im Blut nachgewiesen werden können. In der chronischen Phase können Leberzirrhose, Glomerulonephritis und Leberzellkarzinom entstehen [5].

Prävention

Hepatitis B wird von der Mutter auf das Kind während der Geburt übertragen, daher ist das Screening der Mutter während der Schwangerschaft für Hepatitis B notwendig [11]. Wenn das Neugeborene möglicherweise infiziert wurde, ist eine passive Immunisierung innerhalb von 12 Stunden nach der Geburt indiziert. Anschließend sollte dem empfohlenen Impfschema für Kinder gefolgt werden [12]. Personen in Risikogruppen oder mit beruflichem Risiko sollten geimpft sein.

Zusammenfassung

Die Hepatitis B ist eine Virusinfektion der Leber, die in etwa 90 % der Fälle akut verläuft. Erreger der Hepatitis B ist das Hepatitis-B-Virus, ist ein partiell doppelsträngiges DNA-Virus aus der Familie der Hepadnaviridae.

Es wird geschätzt, dass weltweit mehr als 350 Millionen Menschen an chronischer Hepatitis B-Virus-Infektion leiden. Der Verlauf der Krankheit kann sehr variabel sein, je nach dem Alter des Patienten und dem Immunstatus. Komplikationen der Hepatitis B sind Progression zu Leberzellkarzinom und Leberzirrhose. Die Hepatitis B ist eine häufige Erkrankung weltweit und etwa ein Drittel der Weltbevölkerung mit dem Hepatitis B-Virus (HBV) infiziert, der über Körperflüssigkeiten übertragen wird. Der Patient kann für Monate, bevor die klinischen Symptomen manifest werden, asymptomatisch bleiben. 

Die Übertragung der Erkrankung erfolgt durch Blut und Körperflüssigkeiten. Zur präventiven Vorbeugung einer Hepatitis B-Infektion existiert heutzutage eine hoch effektive Impfung. Als Postexpositionsprophylaxe kann durch Anwendung eines Hepatitis-B-Hyperimmunglobulins eine passive Immunisierung erfolgen.

Patientenhinweise

Die Hepatitis B ist eine Viruserkrankung, die weltweit vorkommt. Sie wird über kontaminiertes Blut, Speichel, Sperma und Vaginalsekret übertragen. Die gemeinsame Nutzung von Klingen, Nadeln, und Rasierzeug, sowie ungeschützter Geschlechtsverkehr sollten vermieden werden. Mütter sollten während der Schwangerschaft auf Hepatitis B untersucht werden, die die Krankheit auf das Kind übertragen werden kann.

Die Symptome reichen von keiner bis milder Symptomatik bis hin zu Leberkrebs (Leberzellkarzinom), der zum Tod führen kann. Häufige Symptome sind leichtes Fieber, Appetitlosigkeit, Muskelschmerzen, Gelbsucht, Übelkeit, Erbrechen und Schmerzen im rechten oberen Quadranten. Die Labortests bei Hepatitis B zeigen veränderte Leberwerte und Blutbild. Die Behandlung zielt auf die Eindämmung des Fortschritts der Krankheit und die Vermeidung von Komplikationen ab.

Quellen

Artikel

  1. Thursz MR, Thomas HC, Greenwood BM, Hill AV. Heterozygote advantage for HLA class-II type in hepatitis B virus infection. Nat Genet. 1997 Sep;17(1):11-2.
  2. Jouanguy E, Lamhamedi-Cherradi S, Altare F, Fondanèche MC, et al. Partial interferon-gamma receptor 1 deficiency in a child with tuberculoid bacillus Calmette-Guérin infection and a sibling with clinical tuberculosis. J Clin Invest. 1997 Dec 1;100(11):2658-64.
  3. Zhou J, Chen DQ, Poon VK, Zeng Y, et al. A regulatory polymorphism in interferon-gamma receptor 1 promoter is associated with the susceptibility to chronic hepatitis B virus infection. Immunogenetics. 2009 Jun;61(6):423-30.
  4. Gish RG, Locarnini S. Chronic hepatitis B viral infection. In: Yamada T, ed. Textbook of Gastroenterology. 5th ed. Oxford, UK: Blackwell Publishing; 2009:2112-38.
  5. Kuo A, Gish R. Chronic hepatitis B infection. Clin Liver Dis. 2012 May;16(2):347-69.
  6. Heidrich B, Serrano BC, Idilman R, Kabaçam G, et al. HBeAg-positive hepatitis delta: virological patterns and clinical long-term outcome. Liver Int. 2012 Oct;32(9):1415-25
  7. Papatheodoridis G, Buti M, Cornberg M, et al. For the European Association for the Study of the Liver. EASL clinical practice guidelines: Management of chronic hepatitis B virus infection. J Hepatol. 2012 Jul;57(1):167-85.
  8. Liaw YF, Leung N, Kao JH, Piratvisuth T, et al. Asian-Pacific consensus statement on the management of chronic hepatitis B: a 2008 update. Hepatol Int. 2008 Sep;2(3):263-83.
  9. Sherman M, Shafran S, Burak K, Doucette K, et al. Management of chronic hepatitis B: consensus guidelines. Can J Gastroenterol. 2007 Jun;21 Suppl C:5C-24C.
  10. Kennedy PT, Lee HC, Jeyalingam L, Malik R, et al. NICE guidelines and a treatment algorithm for the management of chronic hepatitis B: a review of 12 years experience in west London. Antivir Ther. 2008;13(8):1067-76.
  11. Rajbhandari R, Chung RT. Screening for Hepatitis B Virus Infection: A Public Health Imperative. Ann Intern Med. 2014 Jul 1; 161(1):76-7.
  12. Chang MH, Chen CJ, Lai MS, Hsu HM, et al. Universal hepatitis B vaccination in Taiwan and the incidence of hepatocellular carcinoma in children. Taiwan Childhood Hepatoma Study Group. N Engl J Med. 1997 Jun 26;336(26):1855-9.

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Zuletzt aktualisiert: 2019-07-11 19:50