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Cholesteatom des Mittelohres

Mittelohrcholesteatom

Ein Cholesteatom des Mittelohrs (CM) ist charakterisiert durch gutartiges aber unkontrolliertes Wachstum von Plattenepithelzellen hinter dem Trommelfell. CMs können in einer angeborenen und in einer erworbenen Form in Gestalt einer Zyste manifestieren, deren Wachstumspotential durch das Volumen des Innenohrraums eingeschränkt ist. Unkontrolliertes Wachstum kann daher auch die umliegende Knochenstruktur in Mitleidenschaft ziehen und in diesem Fall ernstzunehmende Komplikationen verursachen, wenn das CM nicht rechtzeitig durch einen chirurgischen Eingriff entfernt wird. Langfristige Patientenbegleitung wird nach diesem Eingriff stark empfohlen, um rezidivierende CM im frühen Stadium zu erkennen.


Symptome

Ein Cholesteatom des Mittelohrs (CM) zeigt sich im frühen Stadium mit sehr schwach ausgeprägten Symptomen, die sich mit wachsender Zystengröße progressiv stärker manifestieren. In frühen CM Stadien kann übelriechende aber schmerzfreie Otorrhö auftreten. Patienten klagen oft über ein Druckgefühl im Innenraum des betroffenen Ohrs, welches später auch zu Schmerzen im bzw. hinter dem Ohr führen kann. Der durch ein CM ausgeübte mechanische Druck kann auch Entzündungsreaktionen auslösen, die unter Umständen auch die Ausbildung eines Granulationsgewebes zur Konsequenz haben können, wenn eine Infektion vorliegt (z.B. bei akuter oder chronischer Otitis media [1] [2]). In diesem Fall kann häufig progressiver Hörverlust beobachtet werden, speziell im Frequenzbereich rund um 2 kHz [3].

Bleibt ein CM unbehandelt, wird das stetig wachsende CM mit hoher Wahrscheinlichkeit das Trommelfell durchstoßen, der umliegenden Knochenstruktur des Innenohrs irreversiblen Schaden zufügen, zu einer chronischen Ohrenschwellung führen und möglicherweise ernstere Komplikationen hervorrufen. Zu diesen zählen Gesichtslähmung [4], Benommenheit, welche durch die mögliche Ausbildung einer Labyrinthfistel hervorgerufen wird, irreversible Schäden an den Ossicula auditus, Meningitis, Sinusthrombose und intrakranielle Abszesse [5] [6] [7].

Nachgewiesene Risikofaktoren für die Entwicklung von CM sind rezidivierende Infektionen des Innenohrs, Allergien, häufiges Aufhalten in Raucherbereichen, Fehlbildungen der Eustachi-Röhre, oder das Vorhandensein einer Kieferspalte [8]. CM haben keine eigene Blutversorgung und die Verabreichung lokaler Antibiotika wird keine Linderung der Otorrhö bringen.

Schwindelgefühl
  • Diese Zerstörung kann schwere Komplikationen verursachen wie etwa einen Hirnabzess, Gesichtsnervenlähmung, plötzliche Ertaubung, Schwindelgefühl oder eine Hirnhautentzündung.[diak-ka.de]
  • Im weiteren Verlauf führt ein Cholesteatom zu einer Schwerhörigkeit und zu starken Schwindelgefühlen . Dabei kann der Patient auch das Bewusstsein verlieren und in Ohnmacht fallen.[medlexi.de]
  • Sind Nerven mit einbezogen, dann können unter anderem Schwindelgefühl und Lähmungen im Gesicht auftreten.[chirurgie-portal.de]
Nystagmus
  • Tritt plötzlich eine Gesichtslähmung oder ein Nystagmus ( Augenzucken, bei Befall des Innenohrs, genauer gesagt des Gleichgewichtsorgans) auf, ist eine Operation unumgänglich.[audibene.de]
  • Im Verlauf kann es zu Hirnnervenbeteiligung mit Faszialisparese, Nystagmus, Hörverlust und Gleichgewichtsstörungen kommen. Der Erreger des Zoster Oticus ist das reaktivierte Zytomegalie-Virus.[lecturio.de]
Vertigo
  • Beweglichkeit der Gesichtsmuskulatur zuständig ist Geschmacksveränderungen durch Schädigung der Chorda tympani (Geschmacksnerv) Hörverschlechterung keine Hörverbesserung Keloidbildung an der Ohrmuschel Nachoperationen Ohrgeräusche Otorrhö Schwindel (Vertigo[gesundheits-lexikon.com]
Ohrenschmerz
  • Symptome und Verlauf Typische Symptome: Ohrenschmerzen Schwerhörigkeit Gesichtslähmung Charakteristische Symptome eines Cholesteatoms sind immer wiederkehrende Ohrenschmerzen und eitriger, übelriechender Ausfluss aus dem betroffenen Ohr (fötide Otorrhö[gesundpedia.de]
  • Die Symptome sind Ohrenschmerzen, Hörminderung, Fieber und Krankheitsgefühl, betroffene Säuglinge fassen sich dabei oft ans Ohr.[hno-biberach.de]
Otorrhoe
  • Ein Cholesteatom des Mittelohrs ist eine benigne Zellwucherung, die sich im Frühstadium mit schwacher Symptomatik und schmerzfreier Otorrhö manifestiert.[symptoma.com]
  • Leitsymptome sind einseitig eine intermittierende Otorrhö und ein progredienter Hörverlust. Bei jeder Fazialisparese sollte ein Cholesteatom ausgeschlossen werden.[amboss.miamed.de]
  • Zu den Krankheitszeichen des Cholesteatoms und der begleitend auftretenden Entzündung zählen übel riechender Ausfluss aus dem Ohr (Otorrhoe)... Knocheneiterung des Ohres.[medinfo.de]
Hörverlust
  • In diesem Fall kann häufig progressiver Hörverlust beobachtet werden, speziell im Frequenzbereich rund um 2 kHz.[symptoma.com]
  • Folge sind chronisches Ohrenlaufen und Hörverlust. Therapie ist die mikrochirurgische Ohroperation mit Wiederaufbau der Gehörknöchelchen z.[klinikum-nuernberg.de]
  • . • Ferner liegen Studienergebnisse vor, bei denen Kinder mit auch nur einem geringen Hörverlust eine deutliche Störungen im Bereich der sozialen Kommunikation und der kognitiven Leistungsfähigkeit, also Merkfähigkeitsstörungen, Arbeitsgedächtnisstörungen[hno-praxis-reich.de]
  • Leitsymptome sind einseitig eine intermittierende Otorrhö und ein progredienter Hörverlust. Bei jeder Fazialisparese sollte ein Cholesteatom ausgeschlossen werden.[amboss.miamed.de]
Hörstörung
  • Hörstörungen Hörstörungen können in allen Bereichen des Ohres auftreten und werden entsprechend bezeichnet, je nach dem, in welchem Bereich sie verortet sind: Hörstörungen, die im Mittelohr entstehen, lassen sich grundsätzlich operativ behandeln.[hoerzentrum-hannover.de]
  • Ihre Experten für Stimm-, Sprach-, Schluck- und kindliche Hörstörungen Die Abteilung für Phoniatrie und Pädaudiologie am St. Elisabeth-Hospital ist eine Einrichtung der Ruhr-Universität Bochum.[klinikum-bochum.de]
  • Hörstörungen, ein- oder beidseitig können bis zu einem gewissen Grad erstaunlich gut kompensiert werden. Es ist jedoch wichtig eine Abklärung der Ursachen vorzunehmen.[praxisklinik-goethe10.de]
Tinnitus
  • Labyrinthitis, von der Schwerhörigkeit und Tinnitus ausgelöst werden können.[symptome-erklaert.de]
  • Fazialisparese Ohrenschmerz, Schwindel und Tinnitus möglich Diagnostik Basisdiagnostik Anamnese und Klinik Hörprüfung Weber-Versuch : Lateralisation ins kranke Ohr (bei dem Cholesteatom handelt es sich zumindest initial um eine reine Schallleitungsstörung[amboss.com]
  • Mögliche Folgen sind (weitere) Hörminderung, Ohrgeräusche ( Tinnitus ) und Schwindel. Akute Mittelohrentzündung: Ursachen Unmittelbare Ursache einer akuten Mittelohrentzündung ist meistens ein Infekt. Bakterien und Viren können beteiligt sein.[apotheken-umschau.de]
  • Mögliche Folgen sind (weitere) Hörminderung, Ohrgeräusche ( Tinnitus ) und Schwindel . Akute Mittelohrentzündung: Ursachen Unmittelbare Ursache einer akuten Mittelohrentzündung ist meistens ein Infekt. Bakterien und Viren können beteiligt sein.[apotheken-umschau.de]
  • .: 14.00 - 16.00 Uhr Anmeldung erforderlich Telefon 0234/509-8285 Tinnitus und Psychosomatik Dr.[hno-bochum.de]

Diagnostik

Der erste Schritt bei der Erstellung einer Diagnose besteht in einer otoskopischen Untersuchung des äußeren und inneren Ohrs. Laboruntersuchungen und histologische Analysen sind üblicherweise nicht nötig, können aber zusätzlich durchgeführt werden, um die Diagnose abzusichern. Ohrausfluss kann auf eine allfällige Infektion untersucht werden, welche eine häufige Komplikation einer CM Manifestation darstellt, speziell wenn das Trommelfell bereits beschädigt wurde. Histologische Untersuchungen entnommener Gewebeproben werden die typische Gewebeordnung von Plattenepithelzellen zeigen, welche nicht von Keratom-Resultaten unterschieden werden können. Audiometrische Tests können bei komplizierteren Fällen, bei denen bereits Hörverlust manifest wurde, in Erwägung gezogen werde. Vor einem chirurgischen Eingriff ist eine solche Untersuchung jedenfalls ratsam, insbesondere die Bestimmung der Luftleitungs-, Knochenleitungs-, und Sprachverständnisschwelle des betroffenen Ohrs. In besonders schwerwiegenden Fällen kann die Audiometrie zugunsten eines schnelleren chirurgischen Eingriffs jedoch auch übergangen werden.

Bildgebende Verfahren sind sehr gute Optionen um die CM Diagnose weiter abzusichern. Mithilfe einer Computertomographie (CT) und/oder einer Kernspintomographie (KT) lassen sich mögliche Erweiterungen des Aditus ad antrum mastoideum sowie des Antrum mastoideum selbst gut nachweisen. Weiters können Schäden an den Ossicula auditus und allgemeine Knochenschädigungen des Innenohrs und der unmittelbaren Umgebung mit einer CT Untersuchung gut dargestellt werden. Mittels einer KT Untersuchung kann die genaue Position des CM im Innenohr und seine Größe ermittelt werden. Bei KT Untersuchungen können bei der Unterscheidung von CM und möglicherweise vorhandenem Granulationsgewebe Auflösungsprobleme auftreten [9] [10] [11] [12].

Therapie

Ein chirurgischer Eingriff mit dem Ziel der vollständigen Entfernung ist die einzige effiziente Behandlungsmethode. Sollte eine Entzündungsreaktion als Komplikation einer CM Manifestation diagnostiziert worden sollen, ist die lokale Behandlung mit Antibiotika vor dem Eingriff ratsam. Ein besonderes Augenmerk auf Innenohrhygiene in der Zeit vor dem Eingriff kann das CM Wachstum eindämmen.

Chirurgen können bei der Mastoidektomie zwischen der offenen und der geschlossenen Vorgangsweise wählen. Die offene Vorgangsweise bietet die besten langfristigen Heilungschancen und minimiert die Chance auf ein erneutes Auftreten von CM. Bei der geschlossenen Vorgangsweise ist postoperatives CM Wachstum wahrscheinlicher, sie bietet jedoch mehr Potential für die physische Rekonstruktion des Innenohrs. Innerhalb der ersten zwölf Monate nach der Mastoidektomie sollte zur Kontrolle eine Tympanomastoidektomie vereinbart werden [13] [14].

Angeborene Manifestationen von CM stehen oft im Zusammenhang mit Fehlbildungen und Fehlfunktionen der Eustachi-Röhre. Lässt die Symptomatik einen solchen Fall vermuten, ist die Wahl der offenen Mastoidektomie zielführender, obwohl auch die geschlossene Methode zufriedenstellende Heilungschancen bei kongenitaler CM bietet [15].

Während des Eingriffs sollten bei beiden Methoden alle Mastoidzellen entfernt werden. Wenn die Ossicula auditus geschädigt wurden, müssen sie zuerst entfernt [15] und danach in einer separaten Prozedur rekonstruiert werden. Das Trommelfell muss ebenfalls wiederhergestellt werden. Eine Knorpeltransplantation kann bei der Rekonstruktion eines gut belüfteten und funktionalen Innenohrraums notwendig sein.

Bei diagnostiziertem Hörverlust können adäquate Hörhilfen die Lebensqualität des Patienten verbessern.

Prognose

Die postoperativen Heilungschancen sind im Normalfall sehr gut, wenn das CM in einem frühen Stadium entfernt werden konnte. Direkt nach dem Eingriff können Patienten an Benommenheit oder einem eingeschränkten Geschmacksempfinden leiden. Diese Symptome sollten nach wenigen Tagen verschwinden. Wurde ein großes CM entfernt, können irreversibler aber moderater Hörverlust, Balanceprobleme und in seltenen Fällen irreversiblicher Schwindel als Langzeitschäden die Lebensqualität des Patienten einschränken [16].

Ein einziger Eingriff ist in manchen Fällen für eine komplette CM Entfernung nicht ausreichend. In ungefähr fünf Prozent der Fälle kann sich CM nach einer offenen Mastoidektomie erneut manifestieren. Bei der geschlossenen Vorgangsweise beträgt die Remanifestationswahrscheinlichkeit zwischen zwanzig und vierzig Prozent [17].

Ernste intrakranielle Komplikationen wie Meningitis sind durch bessere Vorsorgemaßnahmen und effizientere chirurgische Eingriffe inzwischen bei einer CM Diagnose seltener fatal.

Ätiologie

Rezidivierende Innenohrinfektionen und eine eingeschränkte Belüftung des Innenohrs infolge einer Fehlbildung der Eustachi-Röhre sind die Hauptursachen für die Entstehung von CM. Bietet die Eustachi-Röhre durch anatomische Fehlbildungen keine ausreichende Belüftung des Innenohrs, entsteht dort ein lokaler Unterdruck, welcher zu einer permanenten Verformung des Trommelfells führt. In dieser Situation steigt die Gefahr, dass das Trommelfell Zysten bildet, die sich dann zu CM weiterentwickeln können.

Kongenitale CM konnte durch einen Plattenepithelzelleneinschluss innerhalb des Os temporale während der Embryogenese erklärt werden. Kongenitale CM manifestiert sich häufig im anterioren Mesotympanon oder nahe der Eustachi-Röhre [18] und kann auch hinter intaktem Trommelfell auftreten [19] [20] [21].

Eine Verletzung oder eine Wölbung des Trommelfells in den Innenohrraum kann ebenfalls die CM Bildung begünstigen und zu Schädigungen an den Ossicula auditus führen [22].

CM kann auch als unmittelbare Folge der Insertion eines Paukenröhrchens auftreten [23] [24].

Epidemiologie

In entwickelten Ländern tritt CM im Mittel in einem Jahr bei 9.2 von 100 000 Menschen (Streuung 3.7 - 13.9) auf. CM tritt bei Patienten ohne vergangene Episoden von Otitis media und ohne Trommelfellschäden in weniger als 1% der diagnostizierten Fälle auf. Patienten mit einer Kieferspalte und Patienten mit rezidivierenden Otitis media Episoden haben ein erhöhtes Risiko. Ein erhöhtes Risiko scheint auch bei Männern vorzuliegen, die jünger als 50 Jahre alt sind. CM Diagnosen korrelieren nicht mit dem sozialen Status des Patienten [22].

Geschlechtsverteilung
Altersverteilung

Pathophysiologie

Es gibt starke Hinweise darauf, dass die von CM im Rahmen von histologischen Analysen extrahierten Plattenepithelzellen aus dem Trommelfell stammen. Eine mögliche Abstammung aus dem Innenohrepithel kann durch unterschiedliche Protein- und Cytokeratinprofile ausgeschlossen werden [6] [25] [26].

Das Wachstum von CM wird durch eine komplexe und noch nicht gänzlich verstandene Dysbalance von Cytokinen, Wachstumsfaktoren und bakteriellen Toxinen im Innenohrraum beeinflusst. Diese Dysbalance führt zu einem wiederholenden Schema von Zellproliferation, Zelldifferentiation (in Keratinocyten) und Apoptose. Cytokine stehen mit der Aktivierung und Reifung von Osteoklasten in Verbindung, welche zum Abbau der extrazellulären Knochenmatrix und somit zu einigen ernsten Komplikationen von MC führen kann [27] [28].

Prävention

Kongenitale Manifestationen von CM können nicht vermieden werden. Eine frühzeitige Behandlung ist in diesem Fall daher der beste Garant um irreversible Folgeschäden abzuwenden. In allen anderen Fällen ist die schnelle und entschlossene Behandlung von Innenohrinfektionen ein Hauptfaktor für eine erfolgreiche Vermeidung.

In Tierversuchen konnte gezeigt werden, dass die Verabreichung von Vitamin A und von Cortisporin das Wachstum eindämmen kann [29]. Eine langfristige und engmaschige Patientenbetreuung bietet die besten Perspektiven für eine frühzeitige Diagnose rezidivierender CM.

Zusammenfassung

Ein Cholesteatom des Mittelohrs ist eine benigne Zellwucherung, die sich im Frühstadium mit schwacher Symptomatik und schmerzfreier Otorrhö manifestiert. In späteren Stadien kann ein Cholesteatom des Mittelohrs ernstzunehmende Komplikationen wie Meningitis und irreversible Langzeitschäden wie Hörverlust hervorrufen. Cholesteatome des Mittelohrs können nicht durch Antibiotika behandelt werden, sondern müssen im Rahmen einer Mastoidektomie entfernt werden. Ein derartiger Eingriff bietet exzellente Heilungschancen bei einer minimalen Chance einer erneuten CM Manifestation. Eine engmaschige Patientenbetreuung ist notwendig um erneutes CM Wachstum im Frühstadium zu diagnostizieren um geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Patientenhinweise

Ein Cholesteatom des Mittelohrs ist eine gutartige Wucherung im Ohrinneren, die so bald wie möglich entfernt werden muss, um Langzeitschäden wie Gehörverlust oder andere Erkrankungen zu verhindern. Bei übelriechendem Ohrausfluss und dem Druckgefühl im Ohr sollte in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden. Im Rahmen der klinischen Untersuchung kann eine Innenohrinfektion festgestellt werden, welche eine lokale Behandlung durch Antibiotika nötig macht. Die Entfernung eines Cholesteatoms des Mittelohrs erfolgt durch einen chirurgischen Eingriff. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind notwendig um ein allfälliges Wiederauftreten neuer Cholesteatome im Frühstadium zu diagnostizieren.

Quellen

Artikel

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Zuletzt aktualisiert: 2019-07-11 19:36